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Das Gesetz der Anziehung

 

 

"Magnetische Anziehung ist die Erklärung dafür, dass alles was IST miteinander verwoben ist, und es ist tatsächlich die magnetische Anziehungskraft, die die interdimensionalen Felder zusammenhält, welche wiederum die gesamte physische Welt stützen und zusammenhalten. Unendlichkeit ist ganz und gar nicht das, was übrig bleibt - Unendlichkeit ist der vereinigende Faktor all dessen was existiert. Sobald die Menschen dazu übergehen, von der grundlegenden Sicht von Energie als Kraft zu einem Verständnis zu kommen, dass Energie magnetische Anziehung ist, wird davon kein einziger Aspekt eurer Technologie unbetroffen bleiben."

"An diesem Punkt [1990ger Jahre] konzentriert sich die Naturwissenschaft noch immer auf Mangel, Kraft und das-was-übrigbleibt. Wobei dann Mangel das ist, was kontrolliert werden kann; Kraft dasjenige, das eingesetzt wird, um diese Kontrolle auszuüben, und alles was darüberhinaus übrigbleibt, das, was wir nicht verstehen. Die Unendlichkeit als etwas, das übrigbleibt anzusehen, ist nicht gerade ein sehr produktiver Ansatz, aber das wird sich ändern," vesprach er.

"Wie wird dieser Übergang vor sich gehen?"

"Alles wird mit Achtung vor der größten Macht im Universum [Liebe] beginnen. Wenn dieses Verstehen von einer genügend großen Anzahl von Menschen erlangt und aktiviert wird, wird die Menschheit den Gauben an Energie als Kraft hinter sich lassen. Angesichts von ausreichend Liebe verliert Kraft ihre Macht, unser Bewusstsein zu beherrschen."

"Die große Schwachstelle in der Gleichsetzung von Energie und Dichte ist, dass die Wahrnehmung von Dichte größtenteils eine Illusion ist. Über 98% der physischen Existenz sind einfach Raum, und Raum ist nicht durch Kraft zu bewegen! Unter dem Einfluss von Liebe dagegen antwortet der Raum magnetisch, um vergleichsweise mühelos Leben in die Manifestation zu ziehen. Unter diesem Gesichtspunkt wird Raum viel spannender als Dichte!" (Jeshua)

Zitate aus: Love without End, Glenda Green (deutsch von mir)

 

 

Durch "The Secret – Das Geheimnis" erreicht das Wissen um das Gesetz der Anziehung, ausgehend von den USA, eine bisher nie dagewesene Verbreitung.

Das Gesetz der Anziehung besagt, dass wir alles, was uns im Leben begegnet, mit dem Bild erschaffen, das wir von uns und der Welt haben.

In Deutschland war dieses Wissen vor "The Secret" bisher wohl am verbreitetsten durch die Bücher von Bärbel Mohr (Stichwort „Bestellungen beim Universum“), obwohl es auch viele andere Bücher zu diesem Thema gab und gibt. Das Wissen um diese Gesetzmäßigkeit ist uralt und gar nicht so geheim, wie "The Secret" vermuten lässt. Schließlich findet es sich in einer ganze Reihe von Volksweisheiten wie "Jeder ist seines Glückes Schmied", "Wie es in den Wald hineinschallt, schallt es wieder heraus" oder "Wie man sich bettet, so liegt man", "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg", oder in dem Bild von den sich selbst erfüllenden Prophezeihungen, das wir alle kennen.

Es war also eher ein offenes Geheimnis, das von der Mehrheit der Menschen nur nicht wirklich ernst genommen und angewendet wurde. Dass dies so war, liegt wohl im Wesentlichen daran, dass bisher die weitaus meisten Menschen den überwiegenden Teil dessen, was in ihnen wirklich vorgeht, in ihr Unbewusstes verdrängt haben und deshalb das, was ihnen scheinbar aus dem Außen begegnet, gar nicht als das Echo bzw. Schöpfung ihres eigenen Inneren wiedererkennen.

Die Einsicht, dass wir alles, was uns im Leben begegnet, mit dem Bild erschaffen, dass wir von uns und der Welt hegen, ist deshalb, wo sie wirklich zu uns durchsickert, absolut revolutionär: Sie kann unser Leben von Grund auf verändern!

So revolutionär, dass sie uns, solange wir nicht einsehen, dass diese Gesetzmäßigkeit schon immer in unserem Leben gewirkt hat (denn wir haben ja überwiegend alles, was wir erschaffen haben, unbewusst erschaffen) unglaublich erscheint!

Der erste Schritt, um das Wissen über das Gesetz der Anziehung wirklich in uns einsickern zu lassen und damit dann auch bewusst anwenden zu können, ist deshalb, die Schleier zu lüften, die unser Unbewusstes von unserem Bewussten trennen und das, was wir dort finden, mit dem zu vergleichen, was uns im Leben begegnet. In dem Maße, wie wir sehen, dass beides deckungsgleich ist, beginnen wir, das Gesetz der Anziehung am eigenen Leib zu erleben, dadurch wird es für greifbar und glaubwürdig.

Genau an diesem Punkt liegt eine erste, sehr unbequeme Hürde. Genau genommen die unbequemste Hürde auf diesem ganzen Weg. Wir haben ja ausschließlich Aspekte von uns und Erlebnisse, die uns Angst machen oder sehr schmerzhaft sind, in unser Unbewusstes verbannt. Die Schleier zu lüften, ist ein innerer Prozess, der Mut und Geduld braucht. Um Mut zu sammeln, die Schleier zu lüften, mag es hilfreich sein, uns zu erinnern: Die Wesentlichen Dinge, die wir in unser Unbewusstes verbannt haben, haben wir ja als Kinder dahin verdrängt, also zu einer Zeit, wo wir nicht die innere Kraft und Unabhängigkeit hatten, mit dem Schmerz des Abgelehntwerdens von unseren Eltern oder traumatischen Erlebnissen umzugehen. Als Erwachsene sind wir in der Lage, genau diese Kraft und Unabhängigkeit zu entwickeln, die wir brauchen, um uns dem zu stellen, was wir als Kinder nicht handhaben konnten. Was als Kind wirklich unerträglich war, ist auch jetzt noch schmerzhaft und beängstigend, aber als Erwachsene können wir – oft mit anfänglicher Unterstützung von Außen – in uns die Ressourcen finden, uns dem zu stellen. Es ist ein tiefer, teilweise unbequemer, oft beglückender, lohnender Erlösungs- und Befreiungsweg, auf dem wir endlich ganz werden können.

 

Um uns das Gesetz der Anziehung nahe zu bringen, ohne an dieser Hürde zu scheitern oder zumindest hängenzubleiben, raten uns die meisten Bücher über das Gesetz der Anziehung, es zu Anfang einfach mit kleinen, eher alltäglichen Wünschen auszuprobieren, wie zum Beispiel einem Parkplatz vor unserem Haus, genau der ausgefallene Tapete, die wir uns wünschen, oder ähnlichem. Die Erfüllung dieser Wünsche kann uns zeigen, dass das Gesetz der Anziehung funktioniert und uns ein erstes Erfolgserlebnis bescheren, das uns Lust macht, weiterzugehen.

Diese Herangehensweise (zuerst einmal bei kleinen, emotional nebensächlichen Dingen anzufangen) hat Vor- und Nachteile. In der Tat bringt es uns das Gesetz der Anziehung näher, wenn wir uns alltägliche Dinge in unser Leben ziehen und diese dann auch tatsächlich kommen. Auch wenn wir anfänglich zweifeln, ob es nicht vielleicht der Zufall war, der uns das beschert hat. Der wirkliche Nachteil dieser Herangehensweise zeigt sich dann aber, wenn wir zu wesentlicheren Wünschen – wie zum Beispiel einem Lebensgefährten, gewiss einer der häufigsten Wünsche! - übergehen, denn hier versagt in vielen Fällen das Anfängerglück. Entweder der Partner, der auftaucht, erweist sich dann doch als der Falsche, oder es taucht trotz unseres bewussten Wunschen beim besten Willen niemand auf ... jedenfalls gewinnen dann unsere Zweifel an der Wirksamkeit des Gesetzes der Anziehung leicht wieder die Oberhand und machen Platz für die altvertraute Mutlosigkeit.

Das ist schade und eben völlig zu Unrecht, denn wir müssen einfach wissen, dass, sobald es um wesentlichere Wünsche geht, die uns emotional berühren, in unserem Unbewussten zig Glaubenssätze („Ich bin nicht liebenswert“, „Keiner mag mich“ und viele andere), geboren aus schmerzhaften Erlebnissen aus unserer Kindheit, liegen, die das, was wir bewusst herbeiwünschen (einen tollen Lebensgefährten) zunichte machen. Früher oder später müssen wir also doch, wenn wir uns das Gesetz der Anziehung bewusst zu Nutze machen wollen, die Schleier unseres Unbewussten lüften.

Wirklich glauben können wir an das Gesetz der Anziehung erst, wenn wir mit eigenen Augen sehen und am eigenen Leib erleben, wie deckungsgleich das, was uns im Außen begegnet, mit dem ist, was in unserem Innern ist. Dieser Glauben lässt uns in die Kraft dieser Gesetzmäßigkeit vertrauen, und dieses Vertrauen ist ja, wie alle Texte zu Recht betonen, ein wesentlicher Aspekt, damit sich die Wirkung der Gesetzmäßigkeit ungehindert entfalten kann.

In meinen Augen liegt noch ein weiterer, sehr folgenreicher Nachteil darin, dass das Gesetz der Anziehung meist nur als Werkzeug dargestellt wird, mit dem wir Glück anstatt Unglück in unser persönliches Leben ziehen können.

Das ist zwar viel, verglichen mit dem, was wir jetzt kennen (dass wir dem Schicksal weitgehend hilflos ausgeliefert und daher ständig bedroht und in Angst sind), aber so kläglich wenig im Vergleich zu dem, was das Gesetz der Anziehung wirklich vermag. Denn mit dieser Darstellung bleiben wir auf einer Ebene, auf der wir nicht über den Tellerrand unserer vom Rest der Schöpfung und sogar von der Schöpferkraft selbst getrennten Existenz hinaussehen. Diese Illusion des Getrenntseins ist aber letztlich der tiefere Grund für unser ganzes Unglücklichsein. Wir leiden nicht, weil wir keine Million haben oder nicht drei Mal im Jahr in Urlaub fahren können. Nicht einmal, weil wir die Miete nicht bezahlen können oder weil unser Geliebter uns gerade verlassen hat, sondern letztlich deshalb, weil wir uns von Gott und der Welt getrennt und einsam und verlassen fühlen.

Das wahre Geschenk des Gesetzes der Anziehung bleibt aber bei dieser Darstellungsweise völlig unerwähnt und damit weiter in Vergessenheit: Das Gesetz der Anziehung und seine Anwendung sind der Schlüssel, mit dem wir unsere Welt verändern können – von der Hölle auf Erden, die wir jetzt kennen, zum Paradies auf Erden!

Das ist aber das, was wir jetzt brauchen. Unsere Welt ist gerade dabei, durch das sinnlose Wiederholen unseres Unglücklichseins zugrundezugehen. Aus diesem Unglücklichsein heraus leben wir in Schmerz und Angst und Gier, führen Kriege oder erlauben sie, zerstören wir die Umwelt, töten und missbrauchen wir Kinder und Tiere und uns selbst. Wir brauchen nicht neue Autos, ein Traumhaus oder den perfekten Geliebten – auch wenn wir dies alles und mehr gern haben können, wenn wir es wirklich lieben (im Unterschied dazu, dass wir es wollen in der irrigen Ansicht, es könnte unser tiefsitzendes, schmerzhaftes Gefühl des Mangels beheben). Nein, wir brauchen ein neues Lebensgefühl. Nicht einfach nur, damit wir haben, was wir vorher nicht hatten, sondern weil nichts sonst unseren Untergang aufhalten kann. Wir brauchen das Gesetz der Anziehung für uns als ganze Menschheit und für einen heilsameren Umgang mit dem Planeten, auf dem wir leben, und mit von dem wir durch unsere Körper ein Teil sind. DAS ist das wahre Geschenk darin, dass das Wissen über das Gesetz der Anziehung jetzt den Weg in die breite Öffentlichkeit findet.

Selbst seine Million Dollar oder ein Traumhaus sind sinnlos im Vergleich zu dem, was uns allen wirklich fehlt: Eine Welt, in der wir in Frieden und Liebe so leben können, wie es unserem wahren schöpferischen Kern entspricht. Eine Welt, in der Leben wahrhaft Lebendigsein ist, ein ekstatischer Tanz des Werdens uns Vergehens. DAS können wir mit dem Gesetz der Anziehung anziehen!

Mit dem, was viele der Bücher über das Gesetz der Anziehung uns raten, fördern sie die Beschäftigung mit unseren Ersatzwünschen. Sie lassen in uns die Frage entstehen: Wie wende ich das Gesetz der Anziehung erfolgreich an?

 

Die Antwort ist: Gar nicht.

Es wendet sich an. Das Gesetz wendet sich selbst an, immer und jederzeit, es ist ja ein universelles Gesetz, jenseits unserer Kontrolle. Es wendet sich an und die Folge ist, dass alles was uns im scheinbaren Außen begegnet, Spiegel dessen ist, was in unserem scheinbaren Innern da ist, bewusst und unbewusst. Weil unser Unbewusstes ja eben unbewusst ist, erkennen wir es einfach nicht als unseres, wenn es uns im Außen als Spiegel begegnet.

Jede von uns lebt in ihrer eigenen "Wirklichkeitsblase" - das was "innen" ist begegnet uns (dank des Gesetzes der Anziehung) im "Außen" und wir halten es für "die Welt".

Die Frage "Wie wende ich das Gesetz der Anziehung erfolgreich an?", entstammt dem Teil in uns, der Leben kontrollieren will, dem Ego. Wir können das Gesetz nicht anwenden; wir sind aber frei, uns innerlich so zu klären, dass uns das Gesetz der Anziehung nicht mehr unser inneres Nein zur Liebe und Chaos, sondern unser wahres Sein spiegelt. Dieser Klärungsprozess wird unser ganzes Leben verändern.

Die wahre Frage ist: Was lehrt mich der Spiegel, den das Gesetz der Anziehung mir vorhält, über mich, über mein Unbewusstes? Wie lehrt es mich, unter dem Chaos und jenseits der Enge meiner Ängste mein wahres Sein freizulegen und zu leben? Das wahre Sein ist immer das Paradies auf Erden und erschafft ein Paradies auf Erden.

Wenn wir diesen Spiegel nutzen, um unser ganzes Sein bewusst werden zu lassen, lüften wir gleichzeitig die Schleier zwischen unserem Bewussten und Unbewussten. Damit schließt sich der Kreis zu dem, was ich weiter oben sagte: Dieses Lüften wird uns wiederum zeigen, wie sehr das Gesetz der Anziehung schon immer in unserem Leben gewirkt hat und damit, wie sehr wir auf seine Wirksamkeit vertrauen können. Das erlaubt uns dann, dieses Gesetz, anstatt es ungläubig anzuzweifeln, nunmehr bewusst zu nutzen, und damit letztlich für alle die Weichen für eine andere Welt zu stellen, indem wir eine andere Welt in uns Wirklichkeit werden lassen.

Darum geht es in meinem Buch "Das Paradies auf Erden ..." Es ist teilweise unbequemer zu lesen als "The Secret". Unbequem, weil es zeigt, wie wir durch das Gesetz der Anziehung bisher die Hölle auf Erden erschaffen. Gleichzeitig zeigt es die Hintergründe für das Wirken des Gesetzes der Anziehung auf und damit auch, woran es liegt, wenn unsere Wünsche nicht wie erwartet wahr werden. Und gangbare, praktikable Möglichkeiten, wie jede und jeder von uns das Gesetz der Anziehung und damit die eigene Schöpferkraft über alle Stolpersteine hinweg nutzen kann, um für sich und für uns alle eine andere Welt Wirklichkeit werden zu lassen.

 

 

© Petra Mecklenburg

Juli 2008