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Das Quentchen Wahrheit

 

Die Wahrheit sagen ist gut

lügen ist schlecht - lernten wir als Kinder.

Irgendwann fand ich Lügen in dem, was ich für Wahrheit hielt,

weil es mir als Wahrheit verkauft wurde.

Es wurden immer mehr ...

Und die Verschachtelungen von Lügen

und Halbwahrheiten und Wahrheiten

wachsen und verästeln sich ...

Stück für Stück entpuppt sich unter'm Strich

alles als Lüge, was öffentlich gelehrt und verkündet wird.

Sei es Geschichte, Wirtschaft, Politik, Religion ...

Panikmache vor Terror, Viren, Krebs und anderen Krankheiten ...

Werbung sowieso -

- nur hie und da

ein Quentchen Wahrheit

mehr wie nebenbei ...

 

 

 

Dazu passend:

Zeitqualität im August 2010:

Der Spuk geht solange durchs Schloss, bis er ...

... zu nichts zerrinnt

 

 

"In diesem Monat [August 2010] spaltet sich das menschliche Bewusstsein

mehr denn je zuvor in seiner Geschichte. Dadurch werden auch immer mehr zwei Welten sichtbar:

die Welt der Illusionen auf der einen Seite und die Welt der Realität auf der anderen. (...)

Während ein Großteil der Menschen bereit ist, tatsächlich fast alles zu glauben,

was man ihnen präsentiert, glaubt ein anderer, wachsender Teil

den Medien überhaupt nicht mehr.

Dieser Teil der Weltbevölkerung sucht händeringend nach der Wahrheit,

noch bevor die westlichen Regierungen die Übernahme von Google in Angriff nehmen,

so wie China das in den letzten Monaten versucht hat. (...)

Eine Zeit lang werden wir beobachten können, wie die beiden Welten auseinanderdriften.

Diese Spaltung wird in diesem Monat gewaltig sein. (...)"

(Zitat aus dem Essay "Zwei Welten" auf http://theonesoul.ch/news-de/items/zwei-welten/)

 

 

Dazu passt diese Stelle aus Satprems "Mutation des Todes"

über das Wirken der kleinen goldenen Schwingung in den endlich befreiten Zellen

(Hervorhebungen von mir) :

"Es geschieht im Körper der Individuen, im Körper der Nationen, im Körper der Erde - eine große Reinigung. Dabei bleibt natürlich die Schwere, die - beinahe mit bloßem Auge sichtbar - schwerer und schwieriger, dunkler und dunkler wird, als würde sie eine doppelte und dreifache Dosis Tod schlucken, frenetisch furios ihr kleines tödliches Zittern ausspinnen - aber sie verschluckt sich an ihrem eigenen Tod, die Unwirklichkeit wird immer unwirklicher, beinahe gespenstisch. Es ist eine vollkommene Unwirklichkeit, kein Hauch von Leben regt sich darin, eine enorme Seifenblase mit stahlgrauem Anstrich, ein Pappkamerad und Kinderschreck auf irdische Dimension aufgeblasen - ein Windbeutel kurz vor dem Platzen. Und darunter, ruhig und unmerklich, dabei unerschütterlich, lebt diese kleine goldene Schwingung, die reinigt und klärt, bis nicht mehr die leiseste Wurzel des Todes verbleibt, nur diese Seifenblase über unseren Köpfen."


... und wie es sein könnte, wenn auch noch die Seifenblase über unseren Köpfen platzt,

erzählt Satprem sehr köstlich in seinem Roman GRINGO:

(freies zitiert aus dem Kapitel: Die Welt so wie sie ist)

 

Es war sehr merkwürdig.

Diese hermetisch abgeschlossenen Hauthüllen, wo jeder in seiner persönlichen Ecke eines bequemen Dahinplätscherns lebte, ausgerüstet mit Telefon, Stimmbändern und dem Guide Michelin, um durch die Wände hindurch mit anderen Wänden zu kommunizieren, die mit weiteren Telefonen und einigen an die Türe gemalten Lächeln kommunizierten, all dies war nun völlig durchlöchert wie ein Sieb - aber niemals hatte je ein Wirbelsturm eine solche Katastrophe angerichtet, denn eingestürzte Wände lassen sich wieder aufbauen, aber wie konnte man ein plattgedrücktes Nichts wieder aufrichten? All die Brockhaus-Wörterbücher plattgedrückt, die Atlanten plattgedrückt, genauso wie der geordnete Kreislauf der DNS-Moleküle vom Vater zum Sohn. Das ganze Programm zusammengebrochen. Was würde da DAN0622 MOL3029 noch zu sagen haben? Hallo, hallo? ... Wie bitte? Die Wände waren scheinbar intakt, alles war intakt, aber inwendig war nur noch Wind, und was für ein Wind!

Ein ungeheurer lautloser Wind.

Auf einen Schlag öffneten sich sechs Milliarden Münder.

Der Student auf seiner Bank ließ sein Lehrbuch der Naturwissenschaften fallen. Er war der erste, der von der weißen Flut berührt wurde.

- Sag mal, Alexander ...

- Was? sagte Alexander.

- Eh ... was? sagte Léon.

- Aber was denn was? sagte Alexander.

Und was-was-was, und was-was-was?

- Das ist nicht normal, sagte Léon schließlich.

Und die Studenten aller Nationalitäten ließen ihre Schmöker auf Millionen und Abermillionen Bänken fallen. Ein fantastisches schlagartiges Schuleschwänzen. Mitten im Erdkundeunterricht strömte der Atlantik auf das Felsriff, als ob man selbst dort wäre, und die kleinen Eisbären glitten ganz natürlich über das Packeis. Man konnte von nichts sprechen, ohne dass es augenblicklich da war, oder ohne selbst dort zu sein. Es war die lebendig gewordene Geografie. Die anwesende Wahrheit. Und was nicht da war, existierte gar nicht. Und im Klassenzimmer nebenan fiel dem Mathelehrer die Kreide mitten im Zeichnen der Asymptote aus der Hand, es war nichts mehr da als bloßer Wind.

- Was soll das bedeuten?" sagte er.

Er nahm seinen Hut und verließ das Klassenzimmer: er hatte alles vergessen.

"Was soll das bedeuten?" fragte der Chemieprofessor, und "Was soll das bedeuten?" staunte der Physiklehrer, als sich seine Atome in den Galaxien verloren und seine Galaxien in die schwarzen Löcher versanken, die der große weiße Korridor aller Zeiten waren: "Was soll das bedeuten? ..." Allüberall hieß es: "Was soll das bedeuten?"

 

 

Es könnte gut und gerne

der Anfang vom Paradies auf Erden sein