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Eine neue Spezies

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Zitate

 

 

[Die allgegenwärtige Lüge unserer Existenz als von-Gott-und-der-Welt getrennte Wesen] ist wie etwas Klebriges, das einen umgibt, das einen von allen Seiten berührt: Man kommt nicht voran, man kann nichts tun, ohne diesen schwarzen und klebrigen Fingern der Lüge zu begegnen. Es [ist] ein sehr trauriges Gefühl. Letzte Nacht kam es dann wie eine Antwort: Es war, als ließe man mich das MITTEL leben, diese Lüge in Wahrheit zu verwandeln, das war so freudig ... Es kommt offensichtlich einer Schwingung der Freude [in den Zellen] gleich, die fähig ist, die Schwingung der Lüge aufzulösen und zu überwinden. Es war sehr klar: Nicht die Anstrengung, nicht die Rechtschaffenheit, weder Skrupel noch Starrheit vermögen das - nichts von alledem - das hat überhaupt keine Wirkung auf diese Traurigkeit (es ist eine Traurigkeit) der Lüge, es ist etwas so Trauriges, so MACHTLOSES, so Jammervolles ... (...) Nur eine Schwingung der Freude vermag das zu ändern. Es [ist] eine Schwingung, die wie silbriges Wasser fließt. Das bedeutet, dass weder Strenge noch Askese, nicht einmal eine intensive und strenge Aspiration, jede Art von Strenge, dass all das keinerlei Wirkung erzielt - die Lüge bleibt im Hintergrund bestehen, ohne sich zu rühren. Nur dem Sprudeln der Freude kann sie nicht widerstehen. Ich hatte sogar die Vision von der Art und Weise, wie die Zellen im Innern vibrieren: Es war eine ganz silbrige, sprudelnde, bebende, aber sehr gleichmäßige und präzise Schwingung. Wie soll ich es erklären? ... Es war in den Zellen der Gegensatz zu Lüge. Es war wie winzige Explosionen silbrigen Lichts.

- Mutter (Mirra Alfassa) in "Mutter oder die Neue Spezies"

 

 

 

 

Hätte ich keinen Namen für das was ist, wäre ich umgeben von Wundern.

- Jörg Starkmuth, in: Die Entstehung der Realität

 

 

 

 

"SEIN bedeutet die Fähigkeit, in jeder Sekunde das zu sein, was man ist: ein Apfelbaum, eine Gazelle, ein Gesang mit diesem oder jenem Klang, der einfach singt. Der Mensch, dieses menschliche Zwischen-stadium, bedeutete die Fähigkeit, das zu sein, was man nicht ist, und weil das nicht wirklich möglich ist,

war es eine Fähigkeit der Unwirklichkeit in einer Festung der Unwirklichkeit – allerdings fliegt uns diese Unwirklichkeit nun ganz einfach ins Gesicht."

- Satprem, in: Mutter oder Die Mutation des Todes

 

 

 

 

"Aber es ist nicht leicht", sagte sich Pu, als er das betrachtete, was einst Eules Haus gewesen war. "Denn ein Gedicht und ein Gesumm sind keine Sachen, die man so einfach packen kann, nein, man wird von ihnen gepackt. Und alles, was man dazu tun kann, ist, dorthin zu gehen, wo sie einen finden können."

- Pu, der Bär

 

Da der weibliche Körper meistens nur von außen - nach der Figur, den Proportionen, den Kurven - beurteilt wird, sehen die Frauen sich selbst wie aus der Vogelperspektive. Sie sind daran gewohnt, sich von außen, aus einer gewissen Distanz zu sehen, aber selten spüren sie sich auch von innen. Wenn die Frau lernt, eine nährende Liebesbeziehung mit ihrem eigenen Körper aufzubauen und innerlich mit ihm zu verschmelzen, wird sie mit ihrer erwachten lebendigen Sinnlichkeit eine atemberaubende weibliche Ausstrahlung haben, die die ganze Atmosphäre um sie herum verändert.

(...) Die weibliche Vagina ist der physische "Raum", in den der Mann eintritt. Und als Gegenpol dazu ist es die Frau, die den Mann physisch empfängt bzw. ihn in sich hineinlässt. Diese beiden Funktionen - das Eintreten und das Empfangen - sind sehr verschieden voneinander. Der Mann ist der Gast, die Frau die Gastgeberin.

- Diana Richardson, in "Zeit für Weiblichkeit"

 

 

 

 

In my deepest light I created you from my desire to understand my universe. You are my emissaries. You are free to journey the universe of universes as particles from my infinite womb with destinies that you alone will write. I do not prescribe your journey or your journey's aim. I only accompany you. I do not pull you this way or that, nor do I punish you when you stray from my heart. This I do as an outcome of my belief in you.

You are the heirs of my light, which gave you form. It is my voice that awakened you to individuality, but it will be your will that awakens you to our unity. It is your desire to know me as your self that brings you to my presence so perfectly hidden from your world. I am behind everything that you see, hear, touch, smell, feel, and believe.

I live for your discovery of me. It is the highest expression of my love for you.

(In meinem tiefsten Licht habe ich euch aus meinem Wunsch erschaffen, mein Universum zu verstehen. Ihr seid meine BotschafterInnen. Ihr seid frei, das Universum der Universen als Partikel aus meinem unendlichen Schoß zu bereisen, mit Schicksalen, die ihr und nur ihr schreiben werdet. Ich schreibe weder eure Reise noch das Ziel eurer Reise vor. Ich begleite euch nur. Ich ziehe euch nicht hierhin oder dorthin, noch bestrafe ich euch, wenn ihr euch von meinem Herzen entfernt. Das ist so, weil ich an euch glaube.

Ihr seid die Erben meines Lichts, das euch Form gegeben hat. Es ist meine Stimme, die euch zur Individualität erweckt hat, aber es wird euer Wille sein, der euch zu unserer Einheit erweckt. Es ist euer Wunsch, mich als euer Selbst zu (er)kennen, der euch in meine Gegenwart bringt, die so vollkommen vor eurer Welt verborgen ist. Ich bin hinter allem was ihr seht, hört, berührt, schmeckt, riecht, fühlt und glaubt.

Ich lebe dafür, dass ihr mich entdeckt. Es ist der höchste Ausdruck meiner Liebe für euch.)

- First Souce (Erste Quelle)

 

 

 

 

Ohne jeden Zweifel befand ich mich nun im Großen Strom, und jede Vorstellung von Ekstase, Glückseligkeit, Liebe und Freude verblasst angesichts der außerordentlichen Einfachheit, Klarheit und Ganzheit einer solchen Existenz.

- Bernadette Roberts in "Jenseits von Ego und Selbst"

 

 

 

 

 

Uralter Wust ist zwischen Mensch und Mensch gehäuft. (...) Mitunter tappen die Menschen im bangen Rausch aufeinander zu – und verfehlen sich, denn der Mulmhaufen ist zwischen ihnen. Räumt ihn weg, du und du und du! Stellt Unmittelbarkeit, aus dem Sinn formende, ehrfürchtige, keusche Unmittelbar-keit zwischen den Menschen her! - Du sollst dich nicht vorenthalten.

- Martin Buber, aus „Was ist zu tun?“

 

 

 

 

Eine gewohnte Kommunikation erweitert sich um Quantensprünge, wenn wir lernen, die inneren Erfahrungsräume des Gegenübers wahrzunehmen. Wenn alle alles von allen sehen, wenn die Welten, in denen Menschen leben, für uns offensichtlich werden, wenn wir nichts mehr privatisieren und alles für alle transparent ist, entsteht eine neue Basis an Interaktion und Erkenntnis. Wir nennen dies transparente Kommunikation - sie ist die Grundlage eines neuen Wir.

- Thomas Hübl

 

 

 

Was du wünschst, musst du selber sein! Hörst du? Das ist das Geheimnis. Was du wünschst, das sei.

Nicht Geld sei, Reichtum sei, reich sei, Reichheit sei. Verstehst du? Wer reich ist, leidet keinen Mangel. Denke nicht Mangel, sprich nicht Mangel.  Reich bist du in Mir, Meine Tochter, überreich. Sei!

- in: Safi Nidiaye, "Den Weg des Herzens gehen"

 

 

 

Die Abwesenheit von Konflikten allein ist nicht genug. Authentische Freundschaft – in der wir kreative Partner sind und das Leben, Gott und den GEIST lieben – erfordert Menschen, die mit Konflikten so kreativ wie möglich umgehen.

- Andrew Cohen

 

 

 

 

Wer auf Konkurrenz und Abgrenzung gepolt bleiben will, wird - so paradox es heute noch klingen mag - bald nicht mehr wettbewerbsfähig sein. Er wird einfach als eine Art Auslaufmodell von der Evolution überholt werden. Die Vorboten davon sind überall sichtbar. (...) Stellen wir uns eine Menschheit vor, die sich wie ein Organismus fühlt und deren höchstes und vitalstes Interesse es deswegen ist, für das gemeinsame Wohl dieses Organismus zu sorgen. Ich weiß, wir sind noch nicht so weit, und der Gedanke wirkt ein bisschen träumerisch. Aber der Zusammenschluss von einfacheren zu komplexeren Systemen war schon immer ein Leitfaden der Evolution. Und die Entwicklungsgeschwindigkeit scheint sich in der heutigen Zeit zu potenzieren ...

- Francois Michael Wiesmann

 

 

 

 

Alle derzeitigen Gesellschaften auf unserem Planeten teilen eine Reihe von Glaubenssätzen. Von zentraler Bedeutung für die Struktur und die Ordnung dieser Gesellschaften ist der Glaubenssatz, dass Menschen in gewisser Weise zutiefst Defizite haben. Das bedeutet, dass wir Menschen bis auf die Ebene unseres Zellkerns glauben, irgend etwas sei tiefgreifend mit uns nicht in Ordnung.

Im Christentum und im Judentum ist dieser Glaubenssatz als „Erbsünde“ bekannt. Es ist sehr wichtig zu wissen, dass es sich nur um einen Glaubenssatz handelt. Dieser ist jedoch derartig tief in unserem Wesen verwurzelt, dass wir ihn nicht von der Realität unterscheiden können.

Dieser Glaubenssatz ist die Quelle für jegliches Leiden auf unserem Planeten. Leiden ist unserer Spezies nicht angeboren. Es gibt keinen grossen Plan für die menschliche Existenz, nach dem wir unser Leben in Kummer und Leid, Elend und Depression verbringen sollen.

- Andrew Terker

 

 

Gerade wenn du glaubst, du befändest dich in ausweglosen Situation, wenn du den Gipfel höchster Verzweiflung erreichst, verändert sich mit der Geschwindigkeit eines Windstoßes alles, dreht sich, und plötzlich lebst du unvermutet ein neues Leben.

- Olga, in "Geh wohin dein Herz dich trägt" von Susanna Tamaro

 

 

 

 

Wenn wir wüßten, wie frei wir sein könnten, würden wir platzen!

- Noldi Alder (im Film "Heimatklänge")

 

 

Wir haben in dich eine Substanz, ein Suchen, ein Sehnen gelegt, und wir wachen darüber und lassen es nicht verloren gehen, sondern bringen es zu einem bestimmten Ort.

- Hz. Mevlâna (Sufi)

 

 

 

 

 

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